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Bankraub während der Weihnachtsfeiertage in Gelsenkirchen

von Nadja Beck

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Während der Weihnachtsfeiertage wurde ein Gebäude der Sparkasse in Gelsenkirchen Ziel eines spektakulären Einbruchs. Unbekannte Täter bohrten ein großes Loch in den Tresorraum und plünderten zahlreiche Schließfächer. Am Montagmorgen kam es vor der Bank zu chaotischen Szenen. Der genaue Umfang der Beute ist derzeit noch unklar, es kursieren jedoch Gerüchte über Tausende geleerte Schließfächer.

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Einbruch am frühen Montagmorgen entdeckt

Am Montagmorgen wurde in einem Gebäude der Sparkasse Gelsenkirchen ein Einbruch festgestellt. Die Täter hatten ein Loch in den Tresor gebohrt und die darin befindlichen Schließfächer durchsucht.

Entdeckt wurde der Einbruch durch einen Feueralarm, der um 3:58 Uhr bei der Feuerwehr einging. Polizei und Feuerwehr rückten sofort aus und stellten im Kellerbereich massive Einbruchsspuren fest.

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Tatort an der Nienhofstraße im Stadtteil Buer

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, ermittelt die Polizei seit Montagmorgen wegen eines schweren Einbruchs in die Sparkasse an der Nienhofstraße im Stadtteil Buer.

Offenbar nutzten die Täter die Ruhe der Weihnachtsfeiertage, um ein großes Loch in die Wand des Tresorraums zu bohren. Auf von der Polizei veröffentlichten Fotos ist ein deutlich sichtbares, klaffendes Loch in der Wand zu erkennen.


Zugang über die Tiefgarage

Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich der oder die Täter Zugang über die Tiefgarage an der De-la-Chevallerie-Straße. Von dort gelangten sie in ein Archiv, durchbrachen eine Wand und drangen in den Tresorraum ein. Anschließend flohen sie mit ihrer Beute auf demselben Weg.

Der entstandene Schaden ist bislang nicht abschließend beziffert und Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.


Bis zu 3.000 Schließfächer betroffen

Laut einem Bericht des Senders WDR sollen rund 3.000 Schließfächer geplündert worden sein – etwa 90 Prozent aller Fächer. Deutsche Medien schätzen den Schaden auf rund 30 Millionen Euro.

Kurz nach Bekanntwerden des Einbruchs versammelten sich etwa 200 Menschen vor der betroffenen Sparkassenfiliale, um Informationen zu erhalten, wie ein dpa-Korrespondent berichtete.


Große Menschenmenge und Polizeieinsatz

Die Menschenmenge im Eingangsbereich war so groß, dass die Polizei eingreifen und die Eingangshalle räumen musste. Viele Anwesende waren aufgebracht. Über Lautsprecher versuchte die Polizei, die Situation zu beruhigen.

Eine Polizeisprecherin erklärte der Menge, dass sich die Sparkasse in den kommenden Tagen direkt mit den betroffenen Kunden in Verbindung setzen werde. Dies könne jedoch einige Tage dauern, da zunächst die kriminaltechnischen Untersuchungen abgeschlossen werden müssten.


„Solche Bohrer bekommt man nicht im Baumarkt“

Zunächst hatten sich etwa 30 Kunden in der Schalterhalle versammelt. Sie wollten wissen, ob ihre Schließfächer betroffen seien und baten darum, diese überprüfen zu dürfen. Ein Bankmitarbeiter lehnte dies ab. Die Filiale bleibt bis auf Weiteres geschlossen, wie ein Aushang informiert.

Ein Sprecher der Sparkasse erklärte gegenüber dpa, dass man bei der Informationsweitergabe teilweise auf die Ermittlungen der Polizei angewiesen sei.

Nach Angaben der Polizei kam bei dem Einbruch eine spezielle Bohrtechnik zum Einsatz.
„Solche Bohrer bekommt man nicht im Baumarkt“, betonte ein Polizeisprecher.


Spuren im Archivraum

Auf einem weiteren von der Polizei veröffentlichten Foto sind zahlreiche Akten zu sehen, die im Archivraum auf dem Boden verteilt liegen. Entlang der Wände befinden sich Holzregale, in der Mitte der Wand ein rundes Loch, das direkt in den Tresorraum führt. In diesem Bereich fehlen mehrere Mauersteine.


Anwohnerin hörte Explosionen

Feuerwehr und Polizei durchsuchten das Wohn- und Geschäftshaus vorsorglich nach möglichen Brandstellen. Dabei wurden weitere Spuren entdeckt, die den Tätern zugeschrieben werden.

Eine Frau aus einem Café in der Nähe berichtete gegenüber dpa, sie habe in der Nacht zwei Explosionen gehört. Sie wohne in unmittelbarer Nähe der Tiefgarage.


Versicherung und offene Fragen

Die Untersuchung des Schadensumfangs wird voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen, da zunächst geklärt werden muss, was genau aus den einzelnen Schließfächern entwendet wurde. Die Bank wird die betroffenen Kunden vorab kontaktieren.

Ein Banksprecher erklärte, dass die Sparkasse Gelsenkirchen jedes Schließfach üblicherweise mit 10.300 Euro versichert.

Viele Fragen bleiben offen – unter anderem, warum genau die Brandmeldeanlage ausgelöst wurde und zu welchem Zeitpunkt der eigentliche Einbruch stattfand.


Fluchtfahrzeug Audi RS6?

Laut Focus sollen die Täter mit einem Audi geflüchtet sein, möglicherweise aus den Niederlanden. Die Bild-Zeitung berichtete von einem schwarzen Audi RS6 mit Kennzeichen aus Hannover. Die Polizei bestätigte, dass es sich dabei um gestohlene Nummernschilder handelte.


„Wir haben dort unser ganzes Leben aufbewahrt“

Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise von Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Geräusche wahrgenommen haben. Befragt werden unter anderem Bewohner des Gebäudes.

Die Bild zitierte einen Mann, der seit Jahren ein großes Schließfach in dem Tresor gemietet hatte:
„Dort liegt mein ganzes Leben. Meine Mutter hat auch ein Schließfach direkt neben meinem. Wir haben immer alles dort aufbewahrt.“
Neben Bargeld lagerten dort auch Edelmetalle und Schmuck.
„Wenn das alles weg ist, müssen wir ganz von vorne anfangen.“


Ähnlicher Fall in Berlin

Ein vergleichbarer Fall ereignete sich bereits 2013 in Berlin. Damals hatte eine Tätergruppe über ein Jahr lang einen Tunnel von einer Tiefgarage zum Tresor der Berliner Volksbank im Stadtteil Steglitz gegraben.

Um Spuren zu verwischen und vermutlich die Alarmanlage zu sabotieren, legten die Täter Feuer im Tresorraum und in der Tiefgarage. Der Rauch löste am 14. Januar den Alarm aus. Die Täter entwendeten Bargeld in Millionenhöhe. Die genaue Summe wurde nie offiziell bestätigt, da ein Teil des Geldes durch das Feuer zerstört oder beschädigt wurde.

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